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28.01.2008
Tiefststand bei Neubauten
Auszug Westfalenblatt Nr. 20 vom 24. Januar 2008
Münster (dpa.) Die Zahl neu gebauter Wohnungen in Nordrhein-Westfalen ist 2007 erneut gesunken und deckt laut der Bausparkasse LBS den Bedarf bei weitem nicht ab. 43.000 im vergangenen Jahr fertiggestellte Wohnungen stünden eigendlich benötigten 50.000 neuen Wohneinheiten pro Jahr gegenüber, teilte die Westdeutsche Landesbausparkasse (LBS West) gestern in Münster mit. Der höhere Bedarf ergebe sich aus absehbar steigenen Zahlen der Haushalte und wegen des Abrisses alter Baubestände. Vorstandschef Christian Badde sprach von einer besorgniserregenden Entwicklung. Als Folge sei mit steigenden Preisen beim Wohneigentum und höheren Mieten zu rechnen. Für die kommenden Jahre rechnet Badde mit weiter sinkenden Neubau-Zahlen - am Ende des Jahrzehnts seien es nach Schätzungen noch 36.000 neue Wohnungen im Jahr.
Die Zahl der 2007 genehmigten Neubauwohnungen sei mit lediglich 38.000 bereits auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken. Von den Rückgängen betroffen ist vor allem der Neubau zur Eigennutzung. Badde: "Hier hinterlässt der Wegfall der Eigenheimzulage tiefere Spuren als von vielen prognostiziert."







